Antrag der CDU-Fraktion zur Neuausrichtung des Grundschulstandortes Breyell

Mit Schreiben vom 10.05.2021 hat die CDU-Fraktion im Nettetaler Stadtrat einen Antrag zur Neuausrichtung des Grundschulstandortes Breyell eingereicht. Dabei setzen wir uns unter anderem dafür ein, dass am heutigen Standort der St. Lambertus-Schule weiterhin Grundschulkinder unterrichtet werden können. Weiterlesen

Pressemitteilung: CDU Nettetal startet “Merkzettel Wohnen”

Presseinformation

„Wie verändert zukünftig die Arbeit unser Wohnen?“ Diese Frage möchte die CDU mit den Bürgerinnen und Bürgern in Nettetal diskutieren. Dazu können „Merkzettel Wohnen“ an die Union gesendet werden. „Wir hoffen auf viele Erfahrungen, Anregungen und Ideen, die wir dann in die politische Arbeit in Nettetal einbringen werden“, erläutert CDU-Vorsitzender Marcus Optendrenk. „Wir haben uns seit einiger Zeit auch innerhalb der Partei intensiv mit vielen Fragen rund um das Thema „Wohnen“ beschäftigt. Dabei hat sich herausgestellt, dass sich derzeit vor allem viele Diskussionen um die Anforderungen von „Home Office“ an unser Wohnen und zukünftige Angebote für das Wohnen drehen. Das wollen wir daher unmittelbar aufgreifen“, so Optendrenk.

Die Corona Pandemie wirkt wie ein Beschleuniger für mobiles Arbeiten. Für viele Menschen ist das Home Office zum bevorzugten Arbeitsplatz geworden. Eine Entwicklung, die viele Unternehmen nach der Corona-Pandemie nicht vollständig zurückdrehen wollen. Damit einher geht der Rückgang von Pendlerverkehren und eine gesteigerte Nachfrage nach Wohnen auf dem Land. Diesem Nachhaltigkeitsbeitrag stehen Sorgen vor dem Verlust von sozialen Begegnungen während der Arbeit und deren Folgen wie Vereinsamung gegenüber. Nichtsdestotrotz ist das Home Office gesellschaftsfähig geworden. Viele Arbeitnehmer werden Teile ihrer Arbeitswoche im Home Office verbringen können. Das führt zu einem höheren Raumbedarf und einer steigenden Beliebtheit von Regionen wie dem Kreis Viersen. Damit verbunden sind neue Anforderungen an Wohnformen und die Frage nach möglichen Bedarfen von Co-Working-Angeboten, die soziale Begegnungen in einer dezentral organisierten Arbeitswelt ermöglichen.

Aus Sicht der CDU stellen sich vor allem folgenden Fragestellungen:

  • Nutzen Sie vermehrt die Möglichkeit des Arbeitens im Home Office?
  • Welche Herausforderungen begegnen Ihnen beim Arbeiten im Home Office?
  • Haben sich Ihre Anforderungen an Wohngegebenheiten durch das Arbeiten im Home Office verändert?
  • Sehen Sie ein vermehrtes Arbeiten von zu Hause aus als Chance für den Wohnstandort Nettetal?

Rückmeldungen an die CDU sind am leichtesten über unser Kontaktformular möglich.

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Pressemitteilung der CDU-Fraktion zur Schaffung eines Wertstoffhofes

Pressemitteilung vom 25.02.2021

Für die Nettetaler Politik stellt sich die Frage, ob dann, wenn die Errichtung einer Müllumladestation durch den Kreis Viersen nicht verhindert werden kann, zumindest darauf gedrängt werden soll, dass mit der Müllumladestation ein Wertstoffhof geschaffen werden soll.

Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Nettetal hat sich nach eingehender Erörterung nachdrücklich gegen eine solche Planung ausgesprochen. Die mit der Errichtung eines Wertstoffhofes verbundenen Nachteile würden etwaige Vorteile deutlich überwiegen.

  • Ein Wertstoffhof würde durch den mit seinem Betrieb verbundenen kleinteiligen Anlieferungsverkehr die ohnehin bereits hohe Verkehrsbelastung des Gebietes weiter erhöhen. Dies wäre auch im Hinblick auf die Notwendigkeit künftiger weiterer gewerblicher Ansiedlungen tendenziell ungünstig.
  • Das vom Kreis beabsichtigte WLZ würde bei Einbeziehung eines Wertstoffhofes rund ein Drittel mehr Fläche benötigen, die dann für die Ansiedlung weiterer, Arbeitsplätze bietender Gewerbebetriebe verloren geht.
  • Ein Wertstoffhof würde nur wenigen Bürgern dienen, da Wertstoffe auch bereits jetzt in Süchteln oder in Brüggen – teilweise auch im städtischen Bauhof – abgegeben werden können. Für große Teile Nettetals ist die Entfernung zu den vorgenannten Standorten ohnehin kürzer. Hinzu kommt die Abholung von Wertstoffen durch die geregelte Sperrmüllabfuhr, so dass ein vermutlich reduzierter Bedarf letztlich in keinem Verhältnis zu den mit der Errichtung eines Wertstoffhofes verbundenen Kosten stünde.
  • Ein vom Kreis betriebener Wertstoffhof wäre für Nettetaler Bürger nicht kostenfrei, zumindest würden Errichtung und Betrieb den Kreishaushalt und über die Kreisumlage mittelbar auch den städtischen Haushalt belasten.

Zusammenfassend kann gesagt werden: Ein Wertstoffhof wäre an der geplanten Stelle ökonomisch, verkehrstechnisch und auch ökologisch bedenklich.

Im Übrigen muss nach Auffassung der CDU-Fraktion eine zukunftsorientierte Planung auf Müllvermeidung und nicht auf Müllsortierung gerichtet sein. In Bezug auf die Notwendigkeit einer Müllvermeidung kann ein Wertstoffhof falsche Anreize setzen. Durch ihn würde der irreführende Eindruck erweckt, die Verursachung von Müll sei dann unproblematisch, wenn er sortiert entsorgt würde. Das Gebot der Stunde muss jedoch Müllvermeidung im Sinne von Zero Waste sein.

Die CDU-Fraktion beabsichtigt daher eine Initiative dahingehend, dass die Stadt prüfen möge, inwieweit das Prinzip des Zero Waste in Nettetal umsetzbar ist, und zwar in einem ersten Schritt zunächst für die Verwaltung selbst. Eine klare zeitliche Zielvorgabe wird notwendig sein.

Zero Waste wäre eine klare Fortsetzung und Ergänzung des in Nettetal bereits beschlossenen cradle to cradle, wonach durch die Verwendung ausnahmslos wiederverwendbarer Materialien die Entstehung von Müll vermieden werden kann.

 

Diese Pressemitteilung ist hier auch als .pdf-Datei verfügbar.