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Freitag, 13. September 2013

„Was hat sie bewogen ins Kloster zu gehen?“ „Gibt es auch Tage an denen man zweifelt?“

Von: Frauen Union Nettetal

Diese und andere Fragen stellten die 19 teilnehmenden Damen der Nettetaler Frauen Union Schwester Rebecca in der Benediktiner Abtei Mariendonk. Dort leben 33 Schwestern und einige Novizinnen im Alter zwischen 28 und 92 Jahren.

Gut eine Stunde diskutierten die Nettetalerinnen mit der Ordensfrau. Schwester Rebecca gab Einblicke in das Leben im Kloster, Tagesablauf, Arbeit und Freizeit, Besuch von Freunden und Familie, Leben mit und für Gott.

Der gesamte Tagesablauf richtet sich aus nach „ora et labora“ – bete und arbeite. Jede Schwester hat eigene Aufgabenbereiche, doch man lebt in der Gemeinschaft - für die Gemeinschaft. Die Schwestern in Mariendonk sind noch den strengen Regeln der Benediktiner verpflichtet. So tragen sie immer ihren Habit (Ordenskluft) und verlassen das Kloster äußerst selten. Selbst ihren Urlaub verbringen sie dort. Auch wenn sie kein Schweigeorden sind, wird nur wenig gesprochen. Allerdings macht auch die moderne Technik nicht vor Klostermauern halt! Den Besuch geplant und vorbereitet haben wir über das Internet per Email!

Die Abtei finanziert sich durch Paramentenstickerei, Hostienbäckerei und Seminarveranstaltungen.

Für die meisten unserer Damen tat sich eine neue Welt auf, da man wenig über das Leben hinter Klostermauern weiß.

Uns wurde eine komplett neue, aber vor allem fremde Welt vorgestellt.

Den Abschluss bildete der gemeinsame Besuch der Abendvesper.