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Donnerstag, 27. Juni 2013

CDU Frauen diskutieren im Landtag über Inklusion

Von: Frauen Union, Gaby Glatz

Die Frauen Union unternahm am vergangenen Donnerstag mit 26 Damen und 3 Herren eine politische Exkursion in den Düsseldorfer Landtag und hatte hierbei Gelegenheit, mit unserem Landtagsabgeordneten Dr. Marcus Optendrenk zu diskutieren.

Ganz bequem ging es mit dem Reisebus bis fast vor die Tür unseres Landesparlamentes. Auf den Sicherheitscheck folgte eine interessante und informative Einweisung über den Alltag der Abgeordneten, ihre Terminplanungen, ihre Bezahlung und vieles mehr. Anschließend konnte die Runde eine Stunde lang live die Plenarsitzung zu Themen wie Neue Pumpspeicherkraftwerke für NRW und Keine Sperrklauseln für die Europawahl verfolgen, bevor es zum Höhepunkt des Tages in einen Sitzungssaal im Landtag ging, wo uns Marcus Optendrenk Rede und Antwort stand.

In gewohnt ungezwungener und aufgeschlossener Manier schilderte er uns eine typische Arbeitswoche des Abgeordneten, erzählte die eine oder andere Anekdote aus den Plenarsitzungen und berichtete über verschiedene Beratungen, unter anderem auch über seinen eigenen Redebeitrag zu den Missständen bei der Bezahlung der Nachwuchskräfte – diese bekommen u. U. erst Monate später ihre Vergütung – und nahm zu Themen wie Schulkonsens und Inklusion Stellung.

Hier war bei den Frauen fachkundiges Publikum vor Ort – sowohl Lehrerinnen als auch Erzieherinnen und Tagesmütter. Es entspann sich eine lebhafte Diskussion, ob Inklusion in der angestrebten Form sinnvoll und bezahlbar ist. Schnell wurde klar, dass die Mehrheit der Anwesenden die gemeinsame Unterrichtung von Behinderten und Nichtbehinderten an einer Regelschule für nicht zielführend hält. Vielmehr dominierte die Ansicht, dass die behinderten Schüler nach wie vor eine besondere Förderung verdienen und dies auf den vorhandenen Förderschulen ausgezeichnet praktiziert wird. Man war auch der Ansicht, dass man auf Regelschulen beiden Schülergruppen nicht gerecht werden kann und das Personalproblem in naher Zukunft kaum lösbar ist. Unmut regte sich über die Kostenseite der Thematik und die von der Landesregierung abgelehnte Konnexität (wer bestellt, bezahlt).

Für Heiterkeit sorgte die Nachfrage nach einer besonders farbenfroh gekleideten Abgeordneten der SPD Fraktion, die wohl stets in selbst geschneiderter Robe mit den passenden Accessoires die Sitzungen bereichert. „Jede Frau ist ein Gesamtkunstwerk“ betonte Marcus Optendrenk, bevor die Gruppe den Sitzungssaal für die nächsten Besucher räumen musste.

Abschließend waren die Besucher zu einem Imbiss in der Cafeteria des Landtags eingeladen. Auch unser Abgeordneter nahm sich die Zeit, noch bei Schnitzel und Kartoffelsalat ein wenig zu plaudern, bevor er zum nächsten Termin eilte.

Gegen 19.30 Uhr landete die Frauen Union wieder in der Heimat, sehr beeindruckt von den Ereignissen des Tages und seinen Protagonisten.