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Dienstag, 30. September 2014

Sicherheit der St. Martins-Züge muss weiter gewährleistet werden!

Von: Dr. Marcus Optendrenk

Kreis Viersen. In den letzten Jahren wurde die Anzahl der Personal-Stellen in der Kreispolizeibehörde Viersen zugunsten der Großstädte massiv reduziert. Zudem hat nun SPD-Innenminister Ralf Jäger angekündigt, die Unterstützung der Polizei in NRW bei der Absicherung von St. Martins-Zügen massiv zu reduzieren.

„Die Polizei macht im Kreis Viersen eine sehr gute Arbeit. Im Innen- wie auch im Außendienst gewährleisten unsere Polizeibeamten auf einem hohen Niveau die Sicherheit unserer Bevölkerung Dies zeigt uns auch die Statistik des 1. Halbjahres 2014. Der Umgang und das Management von Veränderungsprozessen wird aber auch in den nächsten Jahren eine große Herausforderung bleiben, damit bei der Reduzierung der Stellen dennoch die Qualität der Polizeiarbeit nicht leidet. Es muss verhindert werden, dass die Erfolge vor Ort durch die rot-grüne Landesregierung in Gefahr gebracht werden.“, erläutert Manfred Wolfers jun., Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion im Polizeibeirat.

Die Viersener CDU-Kreistagsfraktion setzt sich dafür ein, dass alle Beteiligten daran arbeiten, dass auch in Zukunft jeder St. Martins-Zug, der traditionell üblich ist und weiter von den Veranstaltern gewollt wird, durchgeführt werden kann. Tradition und Brauchtum haben für die CDU eine hohe Priorität. Wenn die Polizei möglicherweise in einigen Ortsteilen ihr Engagement bei der Begleitung der St. Martins-Züge reduzieren muss, so steht diese doch in der grundsätzlichen Verantwortung. Die CDU fordert, dass die Sicherheit der St. Martins-Züge weiter gewährleistet wird. Für viele Kindergärten und Schulen sind die St. Martins-Züge eine wichtige und wertvolle Veranstaltung. Es wäre aus Sicht der CDU-Kreistagsfraktion ein Offenbarungseid der rot-grünen Sicherheitspolitik in NRW, wenn aufgrund der Stellen-Reduzierungen bei der Polizei St. Martins-Züge abgesagt werden müssten.