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Donnerstag, 19. November 2015

Hilfe vor Ort

Von: Uwe Schummer MdB

v.l.n.r. (vorne) Wilfried Niederbroecker, Nimet Said, Angela Müllers und (hinten) Hildegard Gröne, Ralf Schröder, Uwe Schummer MdB

Nettetal, 19. November 2015: Bei allen Gesprächen und Diskussion zum Thema Flüchtlingen, ist letztendlich die Hilfe vor Ort am wichtigsten. Der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete des Kreises Viersen, Uwe Schummer, wollte genau dorthin, wo Kräfte mobilisiert werden und Menschen anderen Menschen helfen. Aus diesem Grund besuchte Schummer das Flüchtlingsheim in Nettetal und anschließend die dazugehörige Kleiderkammer.

Zusammen mit dem 2. Vorsitzenden des Fördervereins „Flüchtlingshilfe-Nettetal“, Ralf Schröder, dem Schatzmeister und der Schriftführerin des Vereins, Wilfried Niederbroecker und Angela Müllers, der Beisitzenden, Nimet Said, sowie Hildegard Gröne, ließ sich Schummer durch die riesige Halle der Kleiderkammer führen. „Das ehrenamtliche Engagement ist unglaublich“, so Schummer. „Es ist wunderbar zu sehen, dass so viele Bürger den Flüchtlingen helfen. Die gesammelte Kleidung, die Spielsachen und Hygieneartikel sind nur ein kleines Zeichen dafür, dass die Mehrzahl der Bevölkerung hilft. Pegida ist die Ausnahme.“

Aber auch organisatorische Fragen wurden besprochen. Schummer sprach mit den Helfern über die geplante Geldkarte. „Es ist wichtig, dass Sachmittel statt Bargeld ausgegeben werden. Dadurch wird der Anreiz vermindert, dass Menschen aus wirtschaftlichen Gründen ihre Heimat verlassen. Eine Geldkarte wäre der richtige Weg. Mit dieser Karte könnten Flüchtlinge beim Kauf von Essen an den Kassen zahlen.“, so Uwe Schummer.