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Mittwoch, 22. Mai 2013

CDU Fraktion stellt Prüfantrag zu Grundschulen in Breyell, Schaag und Leuth

Von: CDU Fraktion Nettetal

CDU will Grundschulen in Breyell, Schaag und Leuth bestmöglich fortführen – Prüfantrag zur weiteren Beratung

Nettetal. Die CDU Fraktion im Rat der Stadt Nettetal beantragt eine Prüfung von verschiedenen Handlungsoptionen zur bestmöglichen Entwicklung der Grundschulstandorte in Breyell und Schaag, sowie in Leuth. Dazu hat sie einen Prüfantrag eingebracht über den in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Schule, Sport und Stiftungen entschieden werden soll. Die Ergebnisse sollen im Herbst vorliegen, so dass dann eine verantwortungsbewusste Entscheidung auf der Grundlage sämtlicher geprüften Aspekte getroffen werden kann.

Die CDU Fraktion nimmt die Diskussionen und Anliegen der betroffenen Eltern und Lehrerkollegien in Breyell, Schaag und Leuth sehr ernst und möchte deshalb eigene Lösungsideen genau prüfen lassen. „Nach intensiver Prüfung der Schülerzahlen sind wir in der CDU Fraktion der Meinung, dass alle betroffenen Grundschulstandorte eine Zukunftsperspektive haben“ erläutert Fraktionsvorsitzender Günter Werner. Deshalb soll die Verwaltung Handlungsalternativen zu den vorliegenden Vorschlägen der Schulaufsicht entwickeln.

„Ziel der Fraktion ist es weiterhin, dass die Grundschulversorgung in jedem Stadtteil vor Ort sichergestellt wird“ sagt Günter Werner. Daher soll geprüft werden, welche schulorganisatorischen Maßnahmen mit den Schulen entwickelt werden können, damit der Grundschulstandort Schaag erhalten bleibt und gleichzeitig sowohl in Schaag als auch in Breyell die Beschulung von Kindern mit katholischem Bekenntnis möglich ist. Für Leuth soll geprüft werden, wie in pädagogisch verantwortlicher Weise der Schulstandort erhalten bleiben kann. Dafür sollen insbesondere zwei Alternativen geprüft werden: jahrgangsübergreifender Unterricht und die Fortführung der Grundschule in privater Trägerschaft.

Darüber hinaus sieht die CDU-Fraktion auch die Möglichkeit, die bisher nicht seriös zu bewertenden Auswirkungen der Inklusion berücksichtigen zu können, die bislang im Entwurf der Schulentwicklungsplanung nicht berücksichtigt sind.