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Dienstag, 11. Oktober 2016

Mehr Sicherheit für Bürger

Von: Senioren Union Nettetal

Für mehr Polizei und bessere Überwachung der öffentlichen Räume plädierte der Landtagsabgeordnete Dr. Stefan Berger bei der Seniorenunion Nettetal. Die hohe Zahl der Wohnungseinbrüche mit erschreckend niedriger Aufklärungsquote, die rechtsfreien Räume in NRW und die zunehmende Gewalt gegen Ordnungshüter und Rettungskräfte verunsichere die Bevölkerung und vermittele ein Gefühl mangelnder Sicherheit. Hier tue die derzeitige Landesregierung bei Weitem nicht genug. Aus den Problemen leitete er die Forderungen der CDU im NRW-Landtag ab. Mehr Polizeipräsenz sei nötig, ohne aus dem Land einen Überwachungsstaat zu machen. Dazu sei eine Verbreiterung und Öffnung der Polizeiausbildung nötig. Mit technischen Lösungen wie Videoüberwachung und Bodycams gelinge es, Kriminalität erst gar nicht zuzulassen und Beweise zu sichern. Der ständige Hinweis auf den Datenschutz dürfe nicht als Vorwand herhalten,  die erforderlichen gesetzlichen Maßnahmen zum Schutze der Bürger zu unterlassen. Berger plädierte auch dafür, die Organisationstruktur der Polizei bei den Kreisen beizubehalten, damit nicht noch mehr Bürgerferne entstehe. Dr. Stefan Berger will bei einer Regierungsbeteiligung in NRW neben den genannten Gegenmaßnahmen auch eine verbesserte Zusammenarbeit in der Euregio anstreben.

Anschließend ging Greta van der Beek-Optendrenk auf das 200jährige Bestehen der Rheinischen und Westfälischen Kreise ein, die nach der Franzosenzeit 1816/16 eingerichtet wurden und zeigte Ausschnitte eines fast 90 Jahre alten schwarz-weiß-Filmes über den „Schönen Kreis Kempen-Krefeld“. Die Seniorenunion trifft sich am 5. Dezember zum Jahresabschluss und im November bei der Aktivmesse 50plus wieder.