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Montag, 16. November 2015

Das Geld muss „am Bett ankommen“

Von: Uwe Schummer MdB

Nadine Lafontaine, Kim-Holger Kreft, Laura Mavrides, Dr. Thomas Axer, PStS Annette Widmann-Mauz, Uwe Schummer MdB, Elke Harms (von links nach rechts)

Berlin/Viersen, den 16. November 2015: Eine Delegation des Allgemeinen Krankenhauses Viersen besuchte den heimischen Bundestagsabgeordneten Uwe Schummer.  Es war ein Gegenbesuch. Der Abgeordnete hatte im Sommer im Krankenhaus ein Praktikum absolviert und die Gruppe nach Berlin eingeladen. Der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann, begrüßte die beiden Geschäftsführer, Herr Kim-Holger Kreft und Herr Dr. med. Thomas Axer, sowie die Pflegedirektorin, Frau Elke Harms.

Nach einem kurzen Gespräch verfolgte die Delegation die Debatte um das Pflegestärkungsgesetz. Im Anschluss wurden die Vertreter des AKH und der Bundestagabgeordnete Uwe Schummer empfangen. Mit der Parlamentarischen Staatssekretärin des Gesundheitsministeriums, Frau Anette Widmann-Mauz wurde die Krankenhausreform besprochen und die Neuordnung der Pflegeberufe. Frau Widmann-Mauz sicherte zu, dass der Bund zusätzlich 300 Millionen Euro für Pflegekräfte in Krankenhäusern mobilisiert. Sie mahnte an, dass dieses Geld von den Trägern auch „an das Bett der Patienten“ gelangen müsste. Bei der Neuordnung der Pflegeberufe geht es um die Zusammenführung von Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege in einer gemeinsamen Grundausbildung. Stufenweise solle dann die Spezialisierung erfolgen. Uwe Schummer:“ Wichtig ist, dass der Zugang zur Pflegeausbildung auch für praktisch Begabte offen bleibt. Es muss eine stufenweise Ausbildung von der Pflegeassistenz bis zur qualifizierten Krankenpflege möglich sein. Gerade um den praktische Ansatz in der Berufsausbildung beneiden uns viele andere Staaten.“ Ein weiteres Gespräch führte die Viersener Gruppe mit dem Berichterstatter der Pflegeausbildung, dem Bundestagsabgeordneten Erwin Rüddel. Mit dem Programm werden vom Bund 660 Millionen Euro in den Jahren 2016-2018 zur Verfügung gestellt. Uwe Schummer und Kim-Holger Kreft vereinbarten einen runden Tisch zwischen Willicher Politikern und Vertretern des AKH für eine weitere Intensivierung der Zusammenarbeit. Das AKH stellt heute bereits die Notärzte in der Stadt Willich. Gemeinsame Themen sollten auch eine Portalklinik, Palliativmedizin und Hospizarbeit sein.