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Freitag, 07. August 2015

Welterbe Zollverein und Strukturwandel im Ruhrgebiet

Von: CDU Senioren Union Nettetal

Foto: Wolfgang Peters

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Sommerexkursion der Senioren-Union Nettetal

Extreme Sommerhitze konnte die mehr als 50 Mitglieder der Nettetaler Senioren-Union nicht von ihrer Sommerexkursion auf der Route der Industriekultur abhalten. Aus eigener Anschauung machten sie sich ein Bild vom Strukturwandel im Ruhrgebiet, in das Kohle und Stahl seit dem 19. Jahrhundert Arbeitsplätze und Wohlstand gebracht hatten. Aus den vielen Objekten des Rundkurses hatten die Organisatoren zwei Ankerpunkte ausgewählt.

Zunächst ging es zum Welterbe Zollverein in Essen. Nachdem auf der Anreise über die Verleihung von Welterbetiteln berichtet wurde, startete die Besichtigung der einst modernsten und schönsten Zeche der Welt. Im Mittelpunkt stand der Besuch der Ruhrmuseums-Ausstellungen „Gegenwart und Geschichte“ in der ehemaligen Kohlenwäsche, die auf 24 Meter Höhe über eine lange Rolltreppe erreicht wurde. Der riesige Förderturm, Wahrzeichen des Geländes zwischen  Schachtanlagen, Kokerei und Halde, beeindruckte alle.

Zum kleinen Mittagsimbiss traf man sich auf der Außenpromenade des CentrO in einer Gaststätte, das ihr besonderes Flair durch die Inneneinrichtung aus einer alten Oberhausener Apotheke erhält. Ein kurzer Fußweg führte zum 1988 stillgelegten und zur Ausstellungshalle umgebauten Gasometer. Die Ausstellung „Der schöne Schein“, in der 200 großformatige Reproduktionen einzigartiger Kunstwerke aus aller Welt anzuschauen sind, faszinierte ebenso wie das Raumerlebnis im gigantischen ehemaligen Gasspeicher. Diejenigen, die sich bis auf Dach gewagt hatten, profitierten von einem herrlichen Rundblick und einem willkommenen kühlenden Luftzug.