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Montag, 17. März 2014

CDU trifft Sport: Nettetaler Ratskandidaten informieren sich auf der Jahnkampfbahn beim TSV Kaldenkirchen.

Von: CDU Stadtverband Nettetal

Nettetal-Kaldenkirchen „Wir sind ein Sportverein, kein Sportstättenfinanzierungsverein“, diese Aussage des TSV-Vorsitzenden Dr. Paul Schrömbges, zog sich durchaus wie ein roter Faden durch den Rundgang auf dem Sportplatz in Kaldenkirchen, als sich dort zwanzig aktuelle und künftige CDU-Stadtverordnete über den Stand der Probleme, die ein Verein mit einer solchen vereiseigenen Sportanlage hat, informierten.

Es war eine gute Gelegenheit, einige offene Fragen zu besprechen. Bürgermeister Christian Wagner, CDU-Vorsitzender Jürgen Boyxen, Dr. Marcus Optendrenk MdL und Kaldenkirchens Ortsvorsteher Ingo Heymann unter anderen hörten nicht nur aufmerksam zu, sondern konnten auch etliche Fragen beantworten. In einem Grundsatzreferat ging der TSV-Vorsitzende auf etliche aktuelle Probleme ein. Er bedankte sich für die Unterstützung bei der Errichtung des Kunstrasens – lediglich das Stakett ist noch in Eigenleistung zu errichten – berichtete über eine soeben erfolgte Kanalsanierung, die notwendig Sanierung von Dächern und die Kosten auf den Tennisplätzen, denn dort ist eine Traglufthalle errichtet worden, die Ausweisung weiterer Stellplätze wurde nötig, mit dem Bau eine Lärmschutzwand zur Blumenallee hin ist gerade begonnen worden. Leider habe man auch die Kosten von einigen tausend Euro für die notwendige Erstellung eines Bebauungsplanes als TSV zu stemmen.

Ein Schwerpunkt waren die aktuellen Infos aus der Arbeitsgruppe Stadion beim TSV. “Sie können hier Weltrekorde laufen“, meinte Dr. Paul Schrömbges schmunzelnd, „denn die Aschenbahn, die diesen Namen kaum noch verdient, ist nur 376 m lang.“ Der Rasenplatz wurde 1950 fertiggestellt. Reparaturarbeiten, beispielsweise an den Zuschauerrängen, sind nicht sinnvoll. Leichtathletik sei eine wichtige Sportart. Deutlich geworden sei, die Anlage müsse verschoben werde, größere Erdbewegungen seien notwendig. Kostenschätzungen liegen noch nicht vor.

Es wurde mit Dank festgestellt, das Ensemble von Wald, Sportplätzen für Fußball und Tennis, Sporthallen, Schwimmhalle und Schulen sei vorbildlich, aber Investitionen eben unvermeidlich. Der TSV-Vorsitzende, der Bürgermeister, Union Nettetals Vorsitzender Christian Stein waren sich einig, es gehe an die Grenzen, was die Ehrenamtlichen in den Vereinen leisten würden. Hilfen erwarte man auch vom Landessportbund, beispielsweise in Bezug auf steuerliche Aspekte in den Vereinen. CDU-Vorsitzender Jürgen Boyen schließlich: „Nicht alle von uns kannten die Einzelheiten dieser Sportanlage. Es ist gut, sich bei einem solchen Ortstermin zu informieren.“