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Montag, 24. März 2014

CDU trifft Natur: Kandidaten informieren sich in der Biologischen Station Krickenbecker Seen

Von: CDU Stadtverband Nettetal

Foto Vera Gäbler

Nettetal / Hinsbeck. Die Kandidatinnen und Kandidaten der CDU Nettetal zur Kommunalwahl am 25.05. informierten sich bei der Veranstaltung „CDU trifft Natur“ in der Biologischen Station Krickenbecker Seen e.V. Dr. Ansgar Reichmann stellte als Leiter der Biologischen Station ihre Arbeit vor und informierte unter anderem über die Ergebnisse des Rohrdommel-Projektes zwischen Hinsbeck und Leuth, über Entwicklungen in Hinsbecker und Wankumer Heide, sowie über die Besonderheiten der Naturlandschaft im ehemaligen Munitionsdepot Brüggen-Bracht. Beeindruckt zeigten sich die CDU Kandidaten davon, dass das Infozentrum der Biologischen Station mit 40.000 bis 42.000 Besuchern jährlich in NRW auf Platz zwei der Naturmuseen liegt – hinter dem bekannten Neanderthal-Museum. „Das zeigt die gute Arbeit der Biologischen Station, aber auch den besonderen Reiz unserer Nettetaler Natur. Wir sehen es als unsere wichtige Aufgabe unserer Politik, zum Erhalt und zur Pflege unserer Nettetaler Natur beizutragen.“ Sagte der CDU Vorsitzende Jürgen Boyxen.

In der anschließenden Diskussion mit Dr. Reichmann vertieften die CDU Kandidatinnen und Kandidaten insbesondere Fragen zum Balanceakt zwischen der Nutzung der Natur und ihrem Erhalt. „Früher gab es viel mehr Spatzen, dann Amseln und heute scheinen Krähen und Dohlen in der Überzahl“ stellte Boyxen fest. Reichmann gab die Begründung: „Durch den gesetzlichen Schutz von Raubvögeln hat hier eine Veränderung des Vermehrungsverhaltens stattgefunden“. Harald Post sprach die veränderte Pflanzenwelt in der Hinsbecker Heide an. „Durch die Verarmung der Ackerlandschaft – es gibt immer weniger Bäume und Sträucher zwischen den Feldern – werden immer mehr Menschen in die Wälder gedrängt und nicht alle nutzen die Natur als Erholgunsraum, sondern teilweise nur als Kulisse, ohne entsprechende Rücksicht auf sie zu nehmen. Die Menschen werden in die Natur gedrängt, wodurch teilweise ein Verarmung der Planzenwelt ensteht.“ Erläuterte Reichmann hierzu.  

Die CDU Mitglieder schlossen sich der Zukunftsvision von Dr. Reichmann an: „Ziel ist die Entzerrung der Naturschutzgebiete: Die Vernetzung von Wanderwegen, Radwegen und Reitwegen muss weiter verbessert werden. Nur so können Natur und Tourismus besser in Einklang gebracht werden. Denn Nettetal und seine Umgebung hat ein großes Potential mit einer idealen Radlandschaft“.  

Parteivorsitzender Jürgen Boyxen unterstrich, dass die CDU den Dialog mit der Biologischen Station fortsetzen wird.  

Die Veranstaltung ist Bestandteil der Veranstaltungsreiche „CDU trifft“ in der bereits das Thema „Sport“ auf der Agenda stand und mit einem Besuch der Firma „Pile Fabrics“ am 09.04. das Thema Wirtschaft auf der Agenda stehen wird. Ziel ist, dass Impulse zu den Schwerpunktthemen für die nächste Wahlperiode gesammelt werden.