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Donnerstag, 30. Januar 2014

Hochrangige Unterstützung aus Brüssel für das "Nadelöhr Viersen-Kaldenkirchen"

Von: Ageordnetenbüros CDU Kreisverband Viersen

"In einem 'Europa ohne Grenzen' müssen Transport und Infrastruktur-Förderung grenzüberschreitend möglich sein. Sie dürfen nicht länger an der Grenze Halt machen", sind sich der Europaabgeordnete Karl-Heinz Florenz, der Bundestagsabgeordnete Uwe Schummer sowie die Landtagsabgeordneten Dr. Marcus Optendrenk und Dr. Stefan Berger einig. "Leider sieht die Realität anders aus. Oft sind erhebliche Reibungsverluste zu beklagen. Deshalb haben wir uns als Volksvertreter von Europa-, Bundes- und Landesebene zusammengetan und unser Anliegen gemeinsam vorgebracht", erläutert Florenz.

"Wichtig in Bezug auf eine bessere Verbindung Europas miteinander ist die Infrastruktur. Schlüssel für den Ausbau der Infrastruktur ist die Akzeptanz der Bürger - und hier ist gerade Schienenlärm immer wieder ein Problem. Wir sind jedoch überzeugt, dass ein verbesserter Lärmschutz auch durch Streckenausbau geschehen kann", so Optendrenk. "Der zweispurige Ausbau des 'Nadelöhrs' zwischen Kaldenkirchen und Dülken ist ein gutes Beispiel. Das Projekt würde die Lärmbelastung durch Vermeidung von Bremspunkten und zusätzlichen passiven Lärmschutz erheblich reduzieren - und hätte natürlich weitere positive Auswirkungen für Pendler und Industrie im Grenzgebiet."

"Sowohl deutsche wie auch niederländische regionale Akteure sind vom Projekt überzeugt, die finanzielle Unterstützung über Landes- und Bundesebene wird angestrebt. Das Verfahren ist jedoch - nicht zuletzt aufgrund der Haushaltslage - problematisch. Es werden eher prestigeträchtige Großprojekte gefördert, als dieses kleine Vorhaben. Zudem fehlt in den deutschen Förderprioritäten der gerade für den Niederrhein so wichtige grenzüberschreitende Aspekt. Man agiert weiterhin ausschließlich 'durch die nationale Brille' schauend" bedauern Schummer und Berger.

"Dass der Vizepräsident der Europäischen Kommission, Siim Kallas, nun seine politische Unterstützung für das Projekt zugesagt hat, bestärkt uns in unseren Bestrebungen. Dieses wichtige Projekt ist ein Paradebeispiel für nachhaltigen Verkehr", so die Politiker abschließend.