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Donnerstag, 06. Februar 2014

Mütterrente ist verdient, nicht geschenkt

Von: Uwe Schummer, MdL

Über den Beschluss der Bundesregierung zur Einführung der sogenannten Mütterrente, freut sich der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete des Kreises Viersen, Uwe Schummer. Gleichzeitig weißt der Stellvertretende Vorsitzende der Arbeitnehmergruppe im Bundestag Kritik, dass es sich um reine „Wählerbeglückung“ handele zurück: „Die Mütterrente ist kein Geschenk von der Gnade dieser Regierung, sondern sie wurde von den Müttern und Vätern hart verdient!“ unterstreicht Schummer. „Erziehung ist Arbeit – und zwar eine, die für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft von entscheidender Bedeutung ist.“

Mit der Einführung der Mütterrente und des Erziehungsgeldes habe die unionsgeführte Bundesregierung endlich begonnen dieser in den Familien erbrachten Leistung mehr Anerkennung zu zollen, so Uwe Schummer.

Am 29. Januar 2014 hatte das Bundeskabinett einen Gesetzesentwurf beschlossen, nach dem für die Erziehung vor 1992 geborener Kinder in der Rentenversicherung ein weiteres Jahr als Kindererziehungszeit angerechnet werden soll. Die Neuregelung soll ab Juli 2014 in Kraft treten und auch für Bestandsrenten gelten. Etwa 9,5 Millionen Menschen werden von dieser Reform profitieren. Die Mütterrente wurde im Wahlkampf von der Union gefordert und bereits im Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD vereinbart.