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Montag, 01. Dezember 2014

Gut besuchter weihnachtlicher Jahresabschluß der Senioren Union

Von: Senioren Union Nettetal

Bilder: Wolfgang Peters und Greta van der Beek-Optendrenk

Nettetal Von 138 Mitgliedern der CDU-Senioren-Union waren 90 gekommen , worüber sich nicht nur die Vorsitzende Greta van der Beek-Optendrenk sehr freute, und auch darüber, dass die Beiträge des adventlichen Jahresabschlusses aus den eigenen Reihen kommen. Den Auftakt machte Doris Niederbröcker mit einem prägnanten Vortrag, bei dem es nicht um die parlamentarische Arbeit im Landtag ging, sondern um die Kunst im und am Landtag in Düsseldorf. Im Außen- und Innenbereich des Landtages gibt es ein anregendes Zusammenspiel von Kunst, Architektur und Politik. Immerhin 18 Werke international bedeutender Künstlerinnen und Künstler kann man im Landtag und drum herum bewundern. Im Plenarsaal fallen ins Auge die Landeswappen Nordrhein-Westfalen von Ferdinand Kriwet, einem 1942 in Düsseldorf geborenen Künstler. Die vor dem Landtagsgebäude installierte Gussplastik von Dani Karavan bewog Doris Niederbröcker dazu, etwas über die Geschichte und Künstler zu erzählen, die sich mit dem Werkstoff Eisenkunstguss befassen.

Gusseisen wurde vor rund 200 Jahren als Material für Kunstwerke entdeckt. Die seit 1916 erste größere dem preußischen Eisenkunstguss gewidmete Ausstellung wurde durch die Firma Siempelkamp in Krefeld, wo die Referentin beschäftigt war, ermöglicht. Der Vorplatz vor dem Landtag wird bestimmt, aber nicht beherrscht, von der Stahlskulptur, erstaunlich bei den Ausmaßen von 15 Metern Durchmesser und dem Gewicht der Stahlplatte von 120 Tonnen. Diese Grossplastik wurde bei der Siempelkamp-Giesserei in Krefeld gegossen. Die Firma erzielte mehrere Weltrekorde. Eindrucksvoll war ein 320 Tonnen Abguss bei einer Gießtemperatur von 1.350 Grad.

Wolfgang Peters ließ anschließend „die Fotos 2014 sprechen“. Besuche im Landtag und in Kleve sowie im Freilichtmuseum Dorenburg, Bilder aus dem Trappistenkloster in Tegelen oder vom Vortrag von Sven Karth (Baugesellschaft), eine eindrucksvolle Bilanz. „So schweigsam habe ich Sie selten erlebt“, meinte die Vorsitzende. „So viel schöne Bilder mit eindrucksvoller musikalischer Aufarbeitung und das alles für einen Weihnachtsstern!“ Einen Weckmann gab es diesmal nicht. Ingrid Clemens habe österreichische Wurzeln, sie habe fast 300 Rumkugeln hergestellt. Das Programm des kommenden Jahres wurde besprochen. Es wurde musiziert und gesungen, und zwar „christliche demokratische Weihnachtslieder“.

Text: Heinz-Willi Schmitz