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Montag, 03. Mai 2010

Rüttgers in Nettetal: Es steht auf Messers Schneide - Rot-Rot-Grün will Gymnasien abschaffen!

Von: CDU Nettetal

Vor der Werner Jaeger Halle empfingen die Junge Unipon Nettetal den Ministerpräsidenten mit Schildern und Hallo. Als erste begrüßten die Landtagsabgeordneten Dr. Stefan Berger und Christian Weisbrich sowie CDU Kreisvorsitzender Dr. Marcus Optendrenk den Ministerpräsidenten vor der Werner Jaeger Halle die voll besetzt war.

Nettetal. "Irren ist menschlich - dauernd irren ist sozial-demokratisch!" Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers kam am Freitag in der voll besetzten Werner Jaeger Halle in Rage als es im die Schulpolitik ging: "Wir empfahlen das Thema auszuklammern, denn zwischen CDU und SPD bestehen gravierende Meinungsverschiedenheiten in der Schulpolitik. Die SPD will die Einheitsschule. Dies würde auch bedeuten, dass es im Falle eines Wahlsieges von Rot-Rot-Grün dieses gute Gymnasium bald nicht mehr gibt!" unterstrich er.

Die Situation vor der Werner Jaeger Halle passte zum Thema: Um das amtliche Schild der Schulbuswartehalle hatten sich die CDU Landtagskandidaten Christian Weisbrich und Dr. Stefan Berger mit Landrat Peter Ottmann, Bürgermeister Christian Wagner, dem Nettetaler CDU-Vorsitzenden Jürgen Boyxen und dem CDU-Kreisvorsitzenden Dr. Marcus Optendrenk versammelt. Sie warteten auf den Reisebus mit Jürgen Rüttgers - und der kam pünktlich um 17 Uhr an und schritt, vom tosenden Beifall der etwa 400 Gäste empfangen, in die Werner Jaeger Halle. Werner Jaeger Biografie für Rüttgers Marcus Optendrenk begrüßte den Ministerpräsidenten: "Seit de CDU in Düsseldorf regiert hat sich im Kreis und in Nettetal sehr viel in Sachen Straßenbau (A 52 Anschluss in die Niederlande nach Roermond, Planungsabschluss für A 61/A 74 Lückenschluss zwischen Venlo und Kaldenkirchen). Besonders viel bewegte sich in Sachen Ganztagsschulen. Rot-Grün habe nur Gesamtschulen als Ganztagsschulen gefördert. Heute wurde aber Richtfest für die Mensa an unserem Werner Jaeger Gymnasium gefeiert." Optendrenk überreichte Rüttgers eine Biografie über Werner Jaeger, "dem weltbekannten Philosophen, dem größten Sohn Nettetals, der 1936 in die USA immigrieren musste weil seine Frau Halb-Jüdin war." Einmal noch, 1960, habe er Nettetal besucht um das Gymnasium zu sehen das seinen Namen trägt. Diese leistungsfähige Schule mit großartigen Erfolgen wollen wir erhalten.

"Es steht auf Messers Schneide! In einer knapp einstündigen Rede machte Rüttgers klar: "Die Wahl ist noch lange nicht. Es steht auf Messers schneide." Wer will dass es weiter aufwärts geht mit unserem Land Nordrhein-Westfalen und nicht wieder, wie 39 Jahre SPD, viele Versprechungen, viel Stillstand und hohem Arbeitslosigkeit, der sollte CDU wählen. Rüttgers stellte seine Rede auf vier Säulen: Finanzen, Wirtschaft, Soziale Gerechtigkeit, Schule. Er habe Schulden abgebaut und trotz Wirtschaftskrise mehrmals 250.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. "Wirtschaftliche Vernunft und soziale Gerechtigkeit schließen sich nicht aus. Sie sind zwei Seiten einer Medaille." Das habe die CDU mit der sozialen Marktwirtschaft schon vor mehrmals 50 Jahren klargestellt.Er stehe für beides. So habe er ach vor einigen Jahren vehement gegen die Forderung des "Marktgurus" Olaf Henkel gewehrt, der die Renten durch Aktienkapital sichern wollte." "Solidarität der Generationen ist besser als Aktien. Jetzt müssen 80jährige Amerikaner wieder arbeiten weil ihre Aktien nichts mehr wert sind." Erfolgreich habe er sich für höhere Freibeträge (Schonvermögen) beim Eigenkapital von Harz IV-Empfänger eingesetzt. "Harz IV kann jeden treffen. Aber der der ein Leben lang gespart hat soll besser da stehen als der der das nicht getan hat." Energisch forderte er neue Regelungen für die Finanzmärkte. "Die Banker müssen für ihre Ramschpapiere und ihre Zockerei persönlich haften. Spekulationen gegen Staaten müssen verboten, ja bestraft werden." Kurze Beine - Kurze (Schul-) Wege - mehr U 3 Kindergartenplätze Die CDU habe mehr Betreuungsplätze für Grundschulen (OGS) und die U 3 Betreuung in Kindergärten eingeführt. Ganztagsschulen, Mensen und Über-Mittagbetreuung für alle weiterführenden Schulen habe die CDU durchgesetzt. Künftig werde er sich für kleinere Klassen und bessere Förderung einsetzen. Selbstverständlich müsse der Grundsatz: "Kurze Beine, kurze Wege weiter gelten. Grundschulen möglichst wohnungsnah erhalten bleiben."

Nette-Spargel Pralinen von Jürgen Boyxen Mit einer Tüte voller "Nette-Spargel-Pralinen aus Nettetal" dankte Jürgen Boyxen dem Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers und bemerkte: "Schon wegen des Spargels lohnt es sich nach Nettetal zurück zu kommen." Boyxen appellierte: "Es ist wichtig am Muttertag CDU zu wählen um unsere Schulen in Nettetal zu sichern. Wir sind für Vielfalt statt Einfalt. Die Einheitsschule und damit auch die Änderung von Gesamt- und Realschule, Hauptschule und Gymnasium eben die Einfalt will Rot-Rot-Grün." Mit dem Jägerchor aus dem Freischütz verabschiedete der Niederrheinchor den Ministerpräsidenten. Musikalisch begrüßt wurde er vom Musikverein Cäcilia Hinsbeck.