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Freitag, 07. Mai 2010

CDU Nettetal engagiert sich seit 25 Jahren: Naturschutz und Ökologie ohne Ideologie

Von: CDU Nettetal

Nettetal. "Hier wird Naturschutz ohne Ideologie praktiziert und an viele weitergegeben." lobte Dr. Alexander Schink (CDU), Umwelt-Staatssekretärin im NRW-Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Forsten in seiner Festrede während des offiziellen Festakt zum 25jährigen des Naturschutzhof Lobberich-Sassenfeld und des 10jährgen des Fördervereins. Dessen Vorsitzender Heinz Schmitz (CDU, Kreistagsabgeordneteter aus Lobberich) begrüßte die Gäste aus Politik, Verbänden und Bürgerschaft. Dr. Alexander Schink lobte: "Die Gründungsliste des Fördervereins spiegelt das Who is who Nettetals wieder: Notar Dr. Dame, Bürgermeister (jetzt Landrat) Peter Ottmann und der Landtagsabgeordnete (vorher Stadtdirektor in Nettetal) Weisbrich gehörten zu den Gründern. Jürgen Boyxen (Förderer und Vorsitzender der CDU Nettetal) erinnerte, dass die CDU Nettetal vor einem Jahr durch eine spontane Spendenaktion die schnelle Wiederherstellung des durch Vandalismus-Feuer vernichteten Nbienenhauses auf dem Naturschuitzhofgelände ermöglichte. Bei traumhaftem Sonneneschen, wolkenlos blauem Himmel, blühenden Wiesen, Kirsch -und Apfelbäumen erlebten weit über hundert Gäste am Morgen des 1. Mai den Festakt zum 25jährigen des Naturschutzhofes und zum 10jährngen des Fördervereins.s. Das Jagdhornbläsercorps "Schloss Krickenbeck" Eröffnung die "fürstliche Fanfare" ." und zum Abschluss den Jägermarsch für Kaiser Maximilian.". Zwischen den Reden gab`s die "Fürstliche Fanfare", "Lützows wilde Jagd und das "Jagdhorn" von Friedrich Silcher. Schon am 1. Mai kamen bei zwar kühlem aber sonnigem Wetter einige hundert Besucher und am Sonntag konnte auch wolkenverhangene Himmel und leichter Nieselregen am Vormittag die Besucher nicht abhalten. "Was die Kinder hier mit ihrem Herzen aufnehmen werden sie ein Leben lang weiter tragen." unterstrich Josef Tumbrinck (Vorsitzender des NABU NRW) am 1. Mai während der Jubiläumsfeier zum 25jährigen des Naturschatzhof Sassenfeld und des 10jährigen des Fördervereins Naturschutzhof. Die Glückwünsche der Landesregierung brachte Staatssekretär Alexander Schink (Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW) lobte: "Dieser Naturschutzhof macht immer wieder neugierig. Was ganz klein mit einem Teich und Bauerngarten begann entwickelte sich zu einer bebedeutensten Einrichtungen dieser Art im Lande.. "Hier spiegelt sich die Vielfalt von Natur und Ökologie des Landes wieder. Den beiden Motoren des Hofes, Heinz Tüffers und Heinz Maibaum, falle anscheinend täglich etwas neues ein. Blinden-, Kräuter-, Bibelpflanzenbeete, Vogeluhr und Schmetterlingskalender, Hochteich, Lebensturm, Strohballenhaus und Obstlehrgarten. Ein Erfolgsgeheimnis sei die starke Verwurzelung des Naturschutzhofs mit der Bevölkerung. "Dieser Hof ist eine ideologiefreie Angelegenheit. Es geschieht hier Naturschatz ohne Ideologie." Beispielhaft sei die Verknüpfung mit der Landwirtschaft. Dass ein aktiver Landwirt, Heinz Schmitz, Vorsitzender des Fördervereins Naturschutzhof sei, dass sei ein Glücksfall. Hier träfen sich Bauern und Naturschützer, entwickeln gegenseitiges Verständnis. "Ein Glücksfall für Stadt, Kreis und Land." Der Staatssekretär erinnerte: "Die Gründungsliste des Fördervereins spiegelt das Who is who Nettetals wieder: Notar Dr. Dame, Bürgermeister Peter Ottmann und der Landtagsabgeordnete Weisbrich gehörten zu den Gründern. Aus 32 Mitgliedern des ersten Jahres wurden inzwischen 210. "Dass das Vandalismus zerstörte Bienenhaus durch spontanen Einsatz vieler so schnell wieder erneuert werden konnte, beweise die Verwurzelung des Hofes in die Bevölkerung." unterstrich NABU-Vorsitzender Josef Tumbrinck. "Beispielhaft ist die Jugendarbeit auf dem Naturschutzhof." lobte Bürgermeister Christian Wagner. "Hier lernen Erwachsene und Kinder mit Herz, Hirn und Hand. "Der Naturschutzhof ist ein Schatz der auch in der Weltwirtschaftskrise nichts an Attraktivität, nicht an Wert verloren hat." Immer mehr Menschen sei deutlich, dass man nicht im die Welt fliegen, nicht zu fernen Ferienzielen jetten müsse um das Glück zu erleben. "Hier kann man Natur erleben, Natur erfahren, hier kann man Kinder und jugendliche für die Natur begeistert. Hier kann man Einklang mit der Natur Glücklich sein." "Überzeugungstäter wie Heinz Maibaum, Heinz Tüffers und Winke Essmann vermitteln nachhaltige Naturerlebnisse." Landrat Peter Ottmann erinnert, dass Heinz Maibaum schon vor mehr als 20 Jahren die VHS einlud. "Hier ist ein ausgezeichneter Lernort. Hier vermittelt auch die VHS ökologisches Wissen für Kopf, Hirn und Hand. Die einzigartige Vielfalt sie es die jährlich über 30.000 Besucher begeistere. Auf reges Interesse stießen Jubiläumsangeboten mit alter Backkunst im Lehmbackofen und Informationen zur Herstellung von Brotaufstrichen, n Heinz Maibaum, Teichuntersuchung für Groß und Klein, Lesung des Niederrheintheaters Führung von Günter Wessels zu den kulturhistorisch bedeutsamen Stock- und Kopfbuchen sowie unter dem Thema "Giersch, Brennessel und Co." eine Wildkräuterwanderung. Am Ökumenischer Gottesdienst am Sonntag nahmen etliche Gläubige teil. Schließlich musizierte Musikverein Cäcilia Hinsbeck ebenfalls zum Auskang des Jubiläumswochenendes.

Info: Naturschutzhof Sassenfeld: 26.700 Quadratmeter Naturerlebnis 1985 fing alles bescheiden auf zehntausend Quadratmeter in Lobberich-Sassenfeld 200 an. Zum zehnjährigen vergrößerte der Naturschutzhof seine Fläche um 14.000 Quadratmeter auf 24.000 Quadratmeter. Zum 20jährigen wurde aus einem alten, nicht mehr nutzbaren baufälligen Bauernschuppen ein großes lichtdurchflutetes Holzhaus, nutzbar als Werkstatt, Geräte -und Abstellschuppen vor zwei Jahren kamen 2.700 Quadratmeter dazu Ausschließlich positiv bilanzierten die Besucher die Erweiterung um den Obstwiesenlehrpfad. Zustimmenden Beifall gab`s für die von Heinz Tüffers entwickelte Erweiterung des Naturschutzhof-Geländes, dass nach Norden hin durch Zupachtung einer 2700 qm großen Parzelle (Ziel 3.000 qm) erweitert wurde. Dort ist ein Obstwiesen-Lehrpfad mit alten Obstsorten (60 Obstbäumen, die in der Reihenfolge der Reifezeit angepflanzt sind) und eine Kalkmagerwiese sowie ein Naturspielplatz für Kinder und der Hochteich entstanden. Zum 25jähringen gab`s einen "Markt der Möglichkeiten" mit über 30 Ausstellern. Es wurde gefilzt, gesponnen, Lehm verarbeitet und Weiden geflochten. Von der Solarkollektoren zum Selberbauen über Bienen, Wespen und Hornissennestern, ökologischen Pflanzenanbau bis zu Gartenzäunen -und Möbeln aus heinischen Rubinen, Kastanien und Eichen. cle Jubiläumssplitter: Christian Weisbrich, MdL aus Nettetal, kam mit Gattin Carmen zu Fuß zum Naturschutzhof, Günther Werner, CDU Fraktionschef in Nettetal mit Gattin Carola kamen beide, ganz umweltfreunbdlich und passend mit den Fahrrädern zum Jubiläum auf den Naturschuitzhof. Rafl Stobbe, vom Vorstand des CDU Ortsausschusses Lobberich, war ebenfalls mit dem Fahrrad gekommen. Paul Abels, Korbflechter aus Hilfrath, musste am Wochenende zahlreiche Fragen beantworten. "Tut die Arbeit weh? Wie viele Körbe schaffen sie am Tag. Woher kommt der Spruch: Einen Korb geben? Seine Antworten würzte Abels während der Arbeit mit Anekdoten, so das sich immer Wieder Zuhörergruppen vor dem Korbflechterstand bildeten. Alexander Schink, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW, wurde von Heinz Schmitz, dem Vorsitzenden des Fördervereins Naturschatzhof Sassenfeld gelo0bnht, weil er "schon zwei Mal als Kassenprüfer unsre Kassengeschäfte durchleuchtete." Schink relativierte. "Ich habe nicht nur als Kassenprüfer Zugang zum Hof gefunden, sondern war hier sehr oft mit meiner Familie. Meine Kinder haben hier Zugang zur Natur gefunden. Die Angebotspalette machte immer wieder neugierig. Peter Ottmann, Landrat, bestätigte. "Über den Naturschutzhof gehe ich immer wieder gerne. Beim Joggen um den Wittsee lege ich hier regelmäßig eine Laufpause ein und stelle fest, wie viele Menschen hier im Einklang mit der Natur Ruhe und Anregungen für den Natur- und Vogelschtz im eigenen Garten suchen.