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Donnerstag, 29. Oktober 2009

CDU Nettetal: Jürgen Boyxen wiedergewählt

Von: CDU Nettetal

Devise: Nicht meckern sondern mitmachen - Für starke Stadtteile im gemeinsamen Nettetal

Nettetal. Entlastung einstimmig -. Wiederwahl mit großer Mehrheit. Nachdem Kassenprüfer Hermann Werle korrekte Kassenführung bestätigte, wurde einstimmig Entlastung erteilt. Als Wahlleiter wurde Dr. Marcus Optendrenk gewählt. In geheimer Wahl wurden (wieder-)gewählt: Vorsitzender Jürgen Boyxen (79 Ja, 2 Nein), Stellvertretende Vorsitzende: Vera Gäbler (neu im Vorstand), und Hubert Schröder, Geschäftsführer Heinz Robert Reiners, Schatzmeister Christian Stein. Pressesprecher Eberhard Lange Beisitzer: Hermann Amberg (Lobberich), Stefan Berten (Schaag)(, Marion Caspers (Hinsbeck), Stefan Frank (Breyell), Dr. Christian Lange (Leuth), Wolfgang Peters (Leuth), Andrea Thielen (Lobberich) und Axel Witzke (Kaldenkirchen). Kassenprüfer: Hubert Glock und Ralf Stobbe. "Nicht meckern sondern mitmachen!" appellierte Jürgen Boyxen am Montagabend vor der Mitgliederversammlung der CDU Nettetal im "Alter Braukeller" in Schaag wo er 83 (von 511) Mitglieder darunter Landrat Peter Ottmann, Bürgermeister Christian Weisbrich, den Landtagsabgeordneten Christian Weisbrich und als Gast den neu gewählten Vorsitzender der CDU Kreistagsfraktion Michael Aach (Viersen) begrüßen konnte. Boyxen erinnerte, dass das Jahr 2009 von drei Wahlen (Europa-, Kommunal -und Bundestagswahl) geprägt war. Er unterstrich: "Wir haben die Wahl gewonnen! Zwar habe die CDU die absolute Mehrheit verloren, Sei aber mit 21 Sitzen und allen Direktmandaten weiterhin die stärkste Fraktion im Rat. "Wirr wollen die fehlenden Prozente durch ein Mehr an Überzeugungskraft ersetzen. Wenn wir mit wirklich gut vorbereiteten und sachlich treffenden Argumenten in den Ausschüssen agieren, werden wir auch bei den politischen Konkurrenten Mitstreiter und Zustimmung finden. So können wir auch ohne absolute Mehrheit stark bleiben. Die CDU habe mit allen etablieren Parteien Sondierungsgespräche geführt und sich mit FDP und Grünen verständigen können. "Allerdings hat sich die SPD ganz und gar unberechenbar gezeigt! Was heute versprochen wurde, galt bereits am nächsten Tag nicht mehr. Schein und Wirklichkeitm klafften bei der SPD weit auseinander." Auch könne es nicht angehen, dass jeder Ortsteil seine eigene Bürgerinitiative für den Rat gründet. Die CDU sei für starke Ortsteile, allerdings integriert in eine starke Stadt Nettetal. Die Parteien müssen dazu beitragen, dass alle Bürger sich als Nettetal und nicht nur als Bewohner eines Ortsteils fühlen. Zur Bundespolitik müsse man fragen, welchen Stellenwert hat die Freiheit? "Ist Menschenwürde für uns mehr als nur ein abstrakter Begriff? Haben wir gelernt, verantwor6tungsvoll mit Freiheit umzugehen und sit Beachtung der Menschenwürde, insbesondere der Schwachen in unserer Gesellschaft zum selbstverständlichen Bestandteil unseres gesellschaftlichen Lebens geworden? "Wir müssen aufpassen, das in der "schwarz-gelben Koalition" wirklich mehr drin ist! Forderte Boyxen, der den Begriff christlich-liberale Koalition favorisierte. Politik dürfe keine Farbenlehre sein. Er fragte, wird die CDU in Zukunft noch stark genug sein, Garant und Bollwerk für Freiheit und Menschenwürde. Die CDU dürfe ihre Stammwählerschaft, den inneren Kern, nicht verlieren. Die Nähe der FDP sei durchaus problematisch, deren Wesen nicht mit dem sozialen Personalismus der katholischen Soziallehre vereinbar. Deutlich werde dies insbesondere beim Lebensschutz. Die FDP sei Vorreiter des Rufs nach aktiver Sterbehilfe. Die CDU habe zu leichtfertig der FDP das Justizministerium überlassen, dies lasse nichts Gutes ahnen, weil dort überlicherweise federführend die Gesetze vorbereitet werden, die sich mit Familienpolitik und Lebensschutz befassen. Es nütze nichts die Verrohung unserer Gesellschaft insbesondere der Jugend zu beklagen und im Anschluss an die Vorfälle, wie sie in der U-Bahn von München Solln geschehen sind, reflexartig eine Verschärfung der Gesetze zu verlangen. "Wenn wir in unserer Gesellschaft zunehmend Mitgefühl, Sensibilität und Bereitschaft anderen zu helfen, vermissen, werden wir diese Tugenden nicht durch stärkere St4rafen oder Gesetze wiederherstellen können. Wichtig ist es, den Kindern solche Werte zu vermitteln. Nur derjenige der als Kind Zuneigung erfährt, wird in der Lage sein, Zuneigung weiterzugeben Beifall gab`s auch für den Kassenbericht von Christian Stein, der trotz dreier Wahlkämpfe in diesem Jahr aber solider Haushaltspolitik in den Vorjahren schwarze Zahlen vorlegte.