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Donnerstag, 05. November 2009

Frauen Union Nettetal bei Hubertus Zilkens: Besuch übertraf kühnste Erwartungen "Ach was wären wir Männer ohne die Weiber."

Von: CDU Nettetal

Nettetal. "Wooww, das war spritzig, intelligent, atemberaubend." Fasste Gaby Glatz, Vorsitzende der Frauen Union Nettetal am Donnerstagabend den etwa 45 minütigen "politischen Vortrag" von Dr. Hubertus Zilkens zusammen. Der Titel, einem Song der Kölner Szene-Band "Die Räuber" entliehen: "Ach was wären wir Männer ohne die Weiber." Hatte sichtbar neugierig gemacht: 60 Frauen hatten sich angemeldet, mehr als 80 waren ins Einrichtungshaus Boden in Kaldenkirchen gekommen. Ob dies am versprochenen "Live Cooking" mit Fran Veikes, Chefkoch des Restaurants "Haus Bey" oder am Thema des Abends lag, ließen die Frauen offen. Auch ein knappes Dutzend Männern waren gekommen, denn Nettetals Frauen Union hatte gemeint, bei dem Thema können sie die "Herren der Schöpfung" nicht außer Acht lassen und interessierte Männer eingeladen, die natürlich auch auf ihre Kosten kamen. Die Hausherren, Simone Zilkens-Boden, versprach einen "politisch und kulinarischen Abend der Frauen Union." - und der wurde ein großartiger Erfolg weil zwei Männer ihre Bestes gaben: Der Theologe und Unternehmensberater Dr. Hubertus Zilkens und der Chefkoch Frank Veikes. Zilkens rezitierte zunächst das Gedicht "Höhere Töchter" "des alten Macho`s Erich Kästner" "Die Eine sitzt. Die Andre liegt. Sie reden viel. Die Zeit verfliegt. Das scheint sie nicht zu stören. Die Eine liegt. Die Andre sitzt. Sie reden viel. Das Sofa schwitzt und muss viel Dummes hören." Und spannte einen geschichtlichen Boden von der römischen Kaiserin und "Mutter Colonia" Agrippina, die am Freitag, 6. November 1999 Jahre alt geworden wäre - und zur deutschen Bundeskanzlerin Angelika Merkel. Er stellte fest: Europa wäre ohne Frauen nicht das was es heute ist. . Schelmisch meinte er: Sie fordern nichts - und erhalten alles!" Er erinnerte an Hildegard von Bingen, an Kunigunde und Notre Dame. Zilkens zitierte Papst Benedikt: Frauen sind die verbesserte Schöpfung, der zweite versuch." Humorvoll meinte er: Frauen sind nun mal anders als Männer. Das kann man schon in den Toiletten feststellen. Für die Frauen ist die Damentoilette Therapiezentrum und Treffpunkt in dem Freundschaften für`s Leben geschlossen werden. Was würde man über Männer sagen, wenn die im Restaurant sagen würden: Ich muss mal, gehst Du mit auf`s Klo? Bei Frauen ist das überhaupt kein Problem. Zilkens süffisant: "Sie fordern nichts, erhalten alles! Er beendete seinen amüsanten Vortrag mit der Empfehlung: "Nutzen sie die Stärken des schwachen Geschlechts. Bleiben Sie Frau. Als Dame behandelt zu werden ist kein Nachteil." Woow! Meinte Gaby Glatz zum Schluss: Spritzig, intelligent, atemberaubend. Das Führungsteam der Frauen Union Nettetal mit Gaby Glatz, Helma Josten, Claudia Tretbar, Vera Gäbler und Elka Baum-Underberg war mit dem erfolg des Abends überaus zufrieden. Zilkens Thesen und Provokationen waren während des anschließende "Live Cooking`s" weiter Gesprächsstoff. Erich Kästner:

Höhere Töchter im Gespräch Die Eine sitzt. Die Andre liegt. Sie reden viel. Die Zeit verfliegt. Das scheint sie nicht zu stören. Die Eine liegt. Die Andre sitzt. Sie reden viel. Das Sofa schwitzt und muss viel Dummes hören.

Sie sind sehr wirkungsvoll gebaut und haben ausgesuchte Haut. Was mag der Meter kosten? Sie sind an allen Ecken rund. Sie sind bemalt, damit der Mund und die Figur nicht rosten.

Ihr Duft erinnert an Gebäck. Das Duften ist ihr Lebenszweck, vom Scheitel bis zur Zehe. Bis beide je ein Mann mit Geld in seine gute Stube stellt. Das nennt man dann Die Ehe.

Sie knabbern Pralinees und Zeit; von ihren Männern, Hut und Kleid und keine Kinder kriegend. So leben sie im Grunde nur als 44er Figur, teils sitzend und teils liegend.

Ihr Kopf ist hübsch und ziemlich hohl. Sie fühlen sich trotzdem sehr wohl. Was lässt sich daraus schließen? Man schaut sie sich zwar gerne an, doch ganz gefielen sie erst dann, wenn sie das Reden ließen.